Hallo und Willkommen in unserem Bautagebuch

Unser neues Streif Haus

Unser neues Streif Haus

Wahrscheinlich seid Ihr gerade auf der Suche nach einem passenden Baupartner oder einer unserer Bauabschnitte hat Euer Interesse geweckt.

Wir möchten hier unsere Erfahrungen mit Streif Haus und anderen Nebengewerken teilen und einige Tipps rund um das Thema Hausbau geben. Wenn Ihr Fragen rund um Streif oder zum Hausbau haben solltet, gebt unter Kontakt Eure Daten ein und ich werde mich kurzfristig mit Euch in Verbindung setzen.

Viel Spaß beim Lesen!

Mit der Geburt unserer Tochter kam die Idee, uns ein Eigenheim zu suchen und unserer kleinen Familie einen neuen und möglichst schönen Lebensraum zu geben.

Im Bekanntenkreis hatten bereits einige gebaut und wir haben den zugehörigen Bau-Stress live miterlebt. Ein befreundetes Pärchen hat sich sogar direkt während der Bauphase getrennt. Da wir beide selbständig und zeitlich sehr eingespannt sind, wollten wir uns das nicht antun und ein bestehendes Haus erwerben.

Nach einigen Stunden Internetsuche auf den entsprechenden Immo-Portalen und den ersten Kontaktaufnahmen zu Maklern, kam der Stein ins Rollen und einige Tage später standen die ersten Hausbesichtigungen an.

Wir hatten die Vorstellung, ein Haus mit ca. 150 m² Wohnfläche auf einem Grundstück innerhalb von Magdeburg mit 600-800 m² für 350.000 € zu bekommen. Dafür gab es schon einiges zur Auswahl, aber nach der fünften oder sechsten Besichtigung war uns klar, dass wir mit einer Bestandsimmobilie immer jede Menge Kompromisse eingehen oder mehrere Tausend Euro investieren müssten, damit es uns wirklich gefällt.

So kamen wir dann doch zu dem Entschluss, unsere eigenen Wünsche zu realisieren und selber zu bauen oder besser, bauen zu lassen. Nun suchten wir kein Haus mehr, sondern ein passendes Grundstück. Das war nicht viel einfacher. Auch wenn Magdeburg nicht Hamburg, München oder Köln ist, gibt es nicht sehr viele freie Flächen zur Auswahl. Es hat dann fast ein Jahr gedauert, dass uns ein glücklicher Zufall ein für uns perfektes Grundstück und das auch noch im alt gewachsenen Stadtteil Nord-West gebracht hat. Wir hatten vorher versucht, uns einige Grundstücke „schön zu gucken“, aber das Bauchgefühl war nie das Richtige. Zu unserem jetzigen Grundstück sind wir hingekommen und wir beide wussten sofort, das muss es sein. Da dies eine Entscheidung für das wahrscheinlich ganze Leben sein wird, sollte man hier voll und ganz auf sein Bauchgefühl hören.

Wir waren 10 Wochen später stolze Besitzer eines Grundstücks mit einem alten Haus aus dem Jahr 1949. Uns war beim Kauf klar, dass das alte Haus abgerissen wird und wir uns ein neu ausgerichtetes Haus auf dem perfekt geschnittenen Grundstück mit 20 x 40 Metern bauen werden. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber noch keine Ahnung, welches Haus wir mit welcher Firma bauen werden. Uns hatten Stadtvillen im Bauhaus-Stil besonders gut gefallen und in diese Richtung sollte es dann auch gehen.

Nach den ersten Gesprächen mit den neuen Nachbarn und einem Besuch im Bauordnungsamt wurde uns diese Idee allerdings gleich zunichte gemacht, da wir einen Bebauungs-Plan zu beachten hatten. Nachdem wir einige Eckdaten zum möglichen Hausbau in Erfahrung gebracht hatten, mussten wir uns neu orientieren und suchten nun einen passenden Haustyp mit einem Schrägdach von minimal 24 Grad Neigung und einem Kniestock (man lernt ganz viele neue Wörter) von maximal 175 cm. Wir wollten nie Schrägen in der oberen Etage haben, da das die Stellmöglichkeiten der Möbel und die Bewegungsfreiheit sehr einschränkt. Die mögliche Kniestockhöhe von 1,75m  (das Maß, wo die Schrägen im OG beginnen) kam uns dann aber doch entgegen, so dass wir beide in allen Bereichen der Zimmer aufrecht stehen können.

Mit diesem Wissen haben wir dann die ersten Hausbaufirmen aufgesucht. Unsere bis dahin etwas naive Vorstellung war, unser Traumhaus für 250.000 € realisieren zu können. Nun sind wir beide recht anspruchsvoll und nach einigen Gesprächen mussten wir unser geplantes Budget nach oben korrigieren. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir uns bei einigen Hausbau-Firmen aus der Region Angebote erstellen lassen, die um die 250 – 300.000 € lagen. Die Planungen hatten alle zwischen 150 – 170 m² Wohnfläche vorgesehen, was genau unseren Vorstellungen entsprach. Intensiver hatten wir uns dann mit Kern Haus beschäftigt. Die schnelle Bauweise und die akzeptablen Energiewerte waren sehr interessant für uns. Allerdings wurde uns schnell klar gemacht, dass aufgrund der Lego-Bauweise unsere individuellen Wünsche wie zum Beispiel zentrale Staubsauganlage und eingelassene LED-Decken-Spots im ganzen Haus nicht realisiert werden konnten. Auch die Akustik in den Räumen und die Befestigungsmöglichkeiten in den Styropor Innenwänden hatten uns bei einigen Rohbau-Besichtigungen nicht überzeugt. Also mussten wir weiter suchen.

Je mehr man sich in dieser Phase mit dem Thema Haustechnik beschäftigt hat, umso mehr wuchs der Wunsch, ein möglichst energiesparendes oder sogar ein Energie+ Haus zu bauen. Diese Gedanken wurden von den möglichen KfW-Förderungen unterstützt. Jetzt hatten wir allerdings einen Anspruch, der von den wenigsten oder eigentlich von keiner Massivhaus-Firma umgesetzt werden konnte. Ein KfW 40+ Haus baut kein Massivhaus-Hersteller und so hatten wir nach einigen Recherchen diverse Haus-Kataloge von Fertigteil-Häusern als Abendlektüre. Die Häuser waren auf dem ersten Blick nicht als Fertighäuser zu erkennen und standen in den möglichen Bauvarianten den Steinhäusern nichts nach.

Stein auf Stein muss ein Haus gebaut werden, so die Worte der meisten Bekannten. Fertighäuser haben dünne Wände, sind hellhörig und man kann nichts anschrauben. Das waren die Argumente der Massivhaus-Besitzer, die sich allesamt nie mit dem Thema Fertigbau geschweige mit Energie+ Haus beschäftigt hatten. Also wollten wir uns selber ein Bild über die Energiespar-Häuser machen und haben uns auf den Weg nach Köln gemacht. In Köln gibt es einen modernen Musterhauspark, wo einige Fertighaus-Hersteller für uns interessante Haustypen, mit dem Augenmerk Energiesparen errichtet haben.

Mit den oben genannten Vorurteilen der Massivhaus-Besitzer sind wir in die ersten Häuser gegangen und haben erstmal die Wände abgeklopft. Dieses Verhalten konnten wir auch bei anderen Besuchern beobachten. Offensichtlich hatten alle die gleichen Bekannten… Darauf waren die Mitarbeiter in den Häusern natürlich eingestellt und so kam es zu den ersten Gesprächen. Nach einigen Häusern wussten wir, dass die meisten sehr stabile Wände hatten und man auch ohne Wandverstärkungen schwere Küchenschränke direkt an die Wände hängen konnte. Selbst der Aufbau der Innenwände war stabiler und gedämmter als die meisten Trockenbauwände in Massivbau – Häusern. Da sich in vielen Häusern mehrere Besucher aufhielten, war das Vorurteil „hellhörig“ auch schnell relativiert. Was uns von Anfang an positiv auffiel, war das angenehme Raumklima in den Häusern. Dies kam durch die Belüftungsanlagen, welche für permanente Frischluft sorgten. In einigen Häusern, mit Kühlfunktion, war es sogar merklich kühler. So auch im Streif – Musterhaus Köln. Hier hatte uns unser Bauch wieder ein sehr gutes Gefühl vermittelt.

Das Haus hatte viele unserer Wünsche und Vorgaben bereits umgesetzt und gerade meine Frau, die sich Satteldach und hoher Kniestock noch nicht so richtig vorstellen konnte, war sehr angetan von dem Streif-Haus in Köln. Wir konnten uns sofort vorstellen, in diesem Haus zu wohnen. Ein separates Kinderbad und ein Homeoffice entsprachen auch genau unseren Vorstellungen. Sehr interessant war auch, dass man die Autobahn A4 direkt nebenan hatte, aber im Streif-Haus nichts davon zu hören war. Den perfekten Schallschutz konnten wir beim Öffnen und Schließen der Fenster wahrnehmen. Da wir Streif vorher nicht kannten, haben wir beim Mittagessen nach Erfahrungen und Bewertungen gegoogelt. Es gab keine negativen Eintragungen, das deutsche Werk in Weinsheim, KFW40 im Standard und die Auszeichnungen als fairster Haushersteller von Focus haben uns ein positives Gefühl gegeben. Also sind wir nach dem Essen wieder in das Streif-Haus, wo wir uns intensiver über die Möglichkeiten informiert haben. Die individuell, ohne Mehrkosten, stellbaren Innenwände und ein großes Fensterpaket inklusive haben uns immer mehr von Streif überzeugt. Andere Hersteller hatten zwar eine große Auswahl an möglichen Grundrissen, aber an denen konnte nur mit großem finanziellen Aufwand etwas verändert werden. An meine Themen wie Haustechnik und Energiewerte hatte bei Streif auch schon jemand gedacht und es blieben für den Tag keine Fragen offen.

Mit vielen Eindrücken und Informationen haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Die nächsten Tage haben wir uns noch mal mit einigen Herstellern auseinander gesetzt. Es gab allerdings keine neuen relevanten Erkenntnisse und unsere, bereits im Hinterkopf getroffene Wahl, wurde nur noch bestätigt. Nach einer Kontaktaufnahme mit Streif, hat sich Herr L. als Verkäufer bei uns vorgestellt und in einem langen intensiven Gespräch konnten all unsere Fragen positiv beantwortet werden. Mittlerweile hatten wir eine lange Liste mit Grundriss-Wünschen, überdachte Terrasse mit darüber liegenden Balkon, viele bodentiefe Fenster, Kinderbad, LED-Beleuchtungskonzept, zentrale Staubsauganlage, Beschattung durch elektrische Rollos, Kühlfunktion und alles durch ein Smarthome gesteuert, waren unsere, zugegeben hochgesteckten, K.O. Kriterien. Alles konnte Streif realisieren. Ein anschließender Besuch im Bemusterungszentrum hat uns dann letztlich überzeugt, dass wir mit Streif einen Haushersteller im Premium-Segment mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis gefunden haben, der auch nur namenhafte Hersteller als Komponenten verbaut. So haben wir im November 2014 den Vertrag mit Streif geschlossen und wir waren froh, endlich eine Entscheidung mit gutem Bauchgefühl getroffen zu haben.

Jetzt konnte es also losgehen mit dem Projekt Hausbau. Die nächsten Schritte haben wir den Bauabschnitten links im Menü zugeordnet.

Viel Spaß beim Lesen der einzelnen Abschnitte!

Bautagebuch Sammlung – Bauherren-Erfahrungen
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